
Projekt
SiME
Systeminnovationen für Mobilität und Energie in der Metropole
Die bisherige Umsetzung der Mobilitäts- und Energiewende bleibt hinter den gesetzten Erwartungen zurück und es gelingt nur unzureichend, Innovationen in diesen Bereichen erfolgreich auf den Markt zu bringen. Ziel des Projekts ist es, die vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Gebieten Mobilität und Energie stärker zu verzahnen.
Besseres Verständnis über die Barrieren für Systeminnovationen gewinnen
Die bisherige Umsetzung der Mobilitäts- und Energiewende bleibt hinter den gesetzten Erwartungen zurück und es gelingt nur unzureichend, Innovationen in diesen Bereichen erfolgreich auf den Markt zu bringen. Dabei stehen bereits eine ganze Reihe von Komponenten für das regionale Energie- und Mobilitätssystem im Ruhrgebiet bereit, die mitunter von unterschiedlichen Akteuren entwickelt, erprobt und stellenweise nachhaltig etabliert werden konnten. Damit die einzelnen Bestandteile ineinandergreifen, ist es notwendig, Orientierungswissen bereitzustellen, ein besseres Verständnis über die zu bewältigenden Barrieren und Widerstände zu gewinnen.
Systemtheoretischer Ansatz zur ERforschung des energetischen und mobilitätsorientierten Umbaus von Metropolregionen
Ziel des Projekts ist eine stärkere Verzahnung der vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Gebieten Mobilität und Energie. Anstatt diese Aktivitäten losgelöst voneinander zu entfalten, sollten die verschiedenen Technologie- und Anwendungsbereiche in Zukunft stärker zusammengedacht werden. SiME verfolgt einen systemtheoretischen Ansatz, um den energetischen und mobilitätsorientierten Umbau von Metropolregionen zu erforschen. Im Zentrum der Untersuchungen stehen die Bedingungen, die für die Umsetzung von Systeminnovationen relevant sind. Für die Innovationsfelder Wärme, Mobilität und Wasserstoff hat das Projektteam Fallstudien mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren des regionalen Innovationsgeschehens rekonstruiert, um Barrieren und Widerstände zu definieren und Gestaltungsimpulse zu geben. Im Ergebnis soll ein praxisorientiertes Gestaltungsinstrument entwickelt und am Beispiel der Metropole Ruhr erprobt werden.
Förderkennzeichen
Fachhochschule Dortmund: 13FH0E11IA
Westfälische Hochschule: 13FH0E12IA
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit
2017 – 2022